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D/4 vom 29. September 2016



Inhaltsverzeichnis

 

 

Klima-Bündnis aktuell


Internationale Jahreskonferenz und Mitgliederversammlung des Klima-Bündnis


5. bis 8. Oktober 2016 in Krems an der Donau, Österreich

Vom 5. bis 8. Oktober werden VertreterInnen von Kommunen und Organisationen aus ganz Europa sowie indigene VertreterInnen aus dem Amazonasregenwald unter dem Motto „Kultur des lokalen Klimaschutzes - Gute Beispiele erfolgreich verankern“ im österreichischen Krems an der Donau zusammentreffen. Sie sind zu dieser spannenden Veranstaltung herzlich eingeladen!
Die Mitgliederversammlung ist für den 6. Oktober von 14:00 bis 16:30 Uhr vorgesehen. Zur Vorbereitung finden Sie hier den Jahresbericht 2015.
www.klimabuendnis.org/events

Climate Star 2016 - Die besten Klimaschutz-Projekte in Europa


6. Oktober 2016 im Schloss Grafenegg, Österreich

Die Climate-Star-Verleihung findet dieses Mal im Rahmen der Internationalen Jahreskonferenz (siehe oben) statt: Die Niederösterreichische Landesregierung lädt zu einer feierlichen Gala ein, auf der die 15 siegreichen kommunalen Projekte vorgestellt und mit einem Climate Star ausgezeichnet werden. Wie in den vergangenen Jahren sind bei der siebten Auflage des Wettbewerbs zahlreiche Projekt und Maßnahme eingereicht worden, die einer breiten Öffentlichkeit das Engagement und die Stärke der lokalen Ebene im Klimaschutz und bei der Energiewende demonstrieren.
www.klimabuendnis.org/aktivitaeten

Climate Fair - für klimaverantwortlicheres Reisen und Leben


Climate Fair sieht sich als offenes Gemeinschaftsprojekt und stellt die von der Klimaschutz+ Stiftung entwickelten Strukturen über eine digitale Plattform zur Verfügung: für ein klimaverantwortlicheres Reisen und Leben, das gemeinschaftliche Gestalten und Fördern nachhaltiger Entwicklung und der damit verbundenen gesamtgesellschaftlichen Transformation. Am Beispiel von Flug-, Bahn, Bus- und Autoreisen zeigt Climate Fair BürgerInnen die entstehenden sozio-ökologischen Folgekosten auf, die in den heutigen Preisen nicht enthalten sind. Dadurch eröffnet es die Möglichkeit, diese Kosten in Form einer Spende an einen lokalen Bürgerfonds für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung zu internalisieren. Das Klima-Bündnis sieht in Climate Fair eine Alternative zu Kompensationsangeboten - auch für Kommunen - und unterstützt dieses Instrument.
climatefair.de


Ein starkes Bündnis für Klimagerechtigkeit


Mit Klimagerechtigkeit beschreibt das Klima-Bündnis seine Nord-Süd-Zusammenarbeit und betont dabei, dass der Klimawandel kein rein ökologisches Problem ist. Außerdem wird der Begriff der Umweltgerechtigkeit aufgegriffen sowie breiter und globaler gefasst. Die klassische Nord-Süd-Kooperation erweitert sich zu einer Frage der fairen Entwicklung für alle – im Norden wie im Süden. Hier finden Sie Klima-Bündnis-Materialien zur Klimagerechtigkeit:
www.klimabuendnis.org/downloads

Vorbereitungen für den UN-Klimagipfel in Marrakesch (COP22)


7. bis 18. November 2016 in Marrakesch, Marokko

Das Klima-Bündnis bereitet für die internationalen Klimaverhandlungen gemeinsam mit Patnern ein Side-Event vor sowie die Teilnahme am Zweiten Klimagipfel für lokale und regionale Leader. Wie letztes Jahr in Paris werden engagierte BürgermeisterInnen die Rolle von Klima-Bündnis-Botschaftern auf der COP übernehmen. Ihre Namen werden auf der Internationalen Jahrestagung in Krems bekannt gegeben!

COP-Side-Event: Local and national climate action in a governance perspective
11. November 2016
www.klimabuendnis.org/events
Second Climate Summit for Local and Regional Leaders
14. November 2016
www.klimabuendnis.org/events

Klima-Bündnis-Veranstaltungen


Werden Sie ein Teil von GRETA – Oberflächennahe Geothermie im Alpenraum


4. Oktober 2016 in München

Das Projekt GRETA (Near-surface Geothermal Resources in the Territory of the Alpine Space) hat sich zum Ziel gesetzt die nachhaltige Nutzung von oberflächennaher Geothermie im Alpenraum zu fördern und damit zur Minderung der CO2-Emissionen beizutragen. Konkret fördert GRETA den Austausch des Wissensstandes zur Genehmigungs- und Umsetzungspraxis zwischen den Ländern des Alpenraumes, die Erhebung des flächendeckenden Potentials im Alpenraum und die Bereitstellung von technischen Informationen für die Umsetzung durch Planer und Kommunen.
Sind Sie VertreterIn einer Kommune aus dem Alpenraum? Dann laden wir Sie herzlich ein, an GRETA mitzuwirken und von den Ergebnissen zu profitieren. Informieren Sie sich auf unserem nächsten Treffen am 4. Oktober in München.
www.klimabuendnis.org/events

Multiplikatoren-Fortbildung „1qm Wald“


6. Oktober 2016 in Frankfurt am Main

In der Fortbildung wird ein neues Konzept zur Präsentation des Themas Wald vorgestellt: das Erkundungs-Kit „1qm Wald“. Es eröffnet die Gelegenheit, sich der Natur mit modernem Equipment und spannenden Methoden in ihrer Faszination zu nähern. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Wertschätzung und Bewahrung der Natur, den Erhalt von Biodiversität und auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit gelegt.
www.klimabuendnis.org/events

TANDEM-Treffen für Kommunen aus Frankreich und Deutschland


11. und 12. Oktober 2016 in Ettlingen, Deutschland

Zu dem TANDEM-Treffen sind Vertreterinnen und Vertreter aller Kommunen in Frankreich und Deutschland herzlich eingeladen. Die Veranstaltung bildet den Abschluss von TANDEM I und den Auftakt für eine neue Projektphase. Gemeinsame deutsch-französische Maßnahmen der TANDEMs aus den Partnerstädten sollen vertieft werden. Gleichzeitig bietet das Treffen die Gelegenheit für alle an einer deutsch-französischen Partnerschaft interessierten Städte und Gemeinden die gemeinsame Umsetzung von Energie- und Klimaprojekten kennenzulernen und auch selber anzugehen.
www.klimabuendnis.org/events

Aus aller Welt


Palmöl - Der kontroverse Rohstoff aus dem Regenwald


Im Rahmen des Projekts „EYD2015: The future we want“ hat das Klima-Bündnis gemeinsam mit der Tropenwaldstiftung OroVerde ein ausführliches Factsheet zum Thema Palmöl veröffentlicht. In den letzten zehn Jahren stieg der Verbrauch von Palmöl um 40 Prozent auf 6,4 Millionen Tonnen an - der gestiegene Konsum und der damit verbundene Bedarf an Anbaufläche wird durch Abholzung der Regenwälder gedeckt. Weltweit geht dies zu Lasten von Menschen und ihrer Umwelt. Palmöl wird nicht nur immer stärker in der Lebensmittelindustrie eingesetzt, auch der energetische Verbrauch ist stark angestiegen.
www.regenwald-schuetzen.org

Neue EU-Studie: Europa zentraler Akteur beim globalen Land Grabbing


Auf Anfrage des Europaparlaments haben das niederländische Institute for Social Studies (ISS) und die Menschenrechtsorganisation FIAN eine umfassende Bestandsaufnahme zur Beteiligung europäischer Firmen und Finanzakteure beim globalen Land Grabbing vorgelegt. Das Ergebnis der Studie: Die Rolle Europas bei Landnahmen und Menschenrechts- verletzungen wird weit unterschätzt. Als ein Beispiel für Land Grabbing wird in der Studie das Bioethanolprojekt des Schweizer Unternehmens Addax in Sierra Leone herangezogen. Zahlreiche europäische Entwicklungsbanken haben dieses Projekt mit Krediten oder Zuschüssen unterstützt.
www.eu-umweltbuero.at

Zum Mitmachen und Nachmachen


Weiterbildung Kommunaler Klimaschutz für kleine Kommunen


Wie gelingt kleinen Kommunen der Einstieg in den Klimaschutz? Für die „Einstiegsberatung Kommunaler Klimaschutz“ können 60 interessierte Personen als KlimaschutzberaterInnen für Einstiegskommunen weitergebildet werden. Die Projektpartner - ifeu, DUH und Klima-Bündnis - entwickelten Materialien und Arbeitshilfen für den Einstieg in den kommunalen Klimaschutz und bereiten die Interessierten durch Schulungen auf ihre Rolle als qualifizierte BeraterInnen vor. Anschließend führen sie die von der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderten Einstiegsberatungen in kleinen Kommunen durch. Der nächste Kurs startet im Oktober 2016 und läuft bis April 2017.
www.coaching-kommunaler-klimaschutz.de

Klimaschutzprojekte an Schulen gesucht


Ab sofort können sich LehrerInnen und SchülerInnen aller Schularten mit ihren Klimaschutz- und Energiesparprojekten beim Energiesparmeister-Wettbewerb bewerben. Ob Energiespar-Musical, Mitfahr-App oder Energiespardetektive – das überzeugendste Projekt aus jedem Bundesland erhält den Titel „Energiesparmeister 2017“. Auf die Sieger warten Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 50.000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2017.
www.energiesparmeister.de

Qualitätssiegel Projekt Nachhaltigkeit


Projekt Nachhaltigkeit ist das neue Qualitätssiegel des Rates für Nachhaltige Entwicklung. In vielen verschiedenen Bereichen unserer Gesellschaft entstehen Ideen, die die Welt zu einem besseren, nachhaltigeren Ort machen – und viele engagierte Menschen setzen sie in die Tat um. Besonders vielversprechende Ideen und Initiativen sollen sichtbar gemacht werden, sie erhalten die Auszeichnung  „Projekt Nachhaltigkeit“. Die fünf bewegensten Projekte werden als Leuchtturmprojekte ausgezeichnet. Bis zum 31. Oktober 2016 können sich Privatpersonen, gemeinnützige oder öffentliche Organisationen, Kommunen und Unternehmen bewerben.
tools.emailsys.net

200.000 Euro Bundesmittel für kommunales Effizienznetzwerk


Mit den Klima-Bündnis-Kommunen Langenhagen, Ronnenberg und Seelze sowie Neustadt a. Rbge. und Wennigsen haben sich jetzt fünf Kommunen auf den Weg gemacht, ihr Energiemanagement zu optimieren und Energiesparmöglichkeiten bei ihren kommunalen Gebäuden zu nutzen. Sie bilden das Kommunale Energieeffizienz-Netzwerk Region Hannover und wollen als Gruppe mit- und voneinander lernen. Gefördert wird das Netzwerk vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, gemanagt von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur und dem enercity-Fonds proKlima.
www.klimaschutz-hannover.de

PEACE_Alps unterstützt Kommunen bei Klimaschutzkonzepten


„Join efforts for sustainable and concrete energy solutions - Report on Mutual Learning Approaches“ heißt eine gut verständliche und übersichtliche Handreichung, die das Klima-Bündnis gemeinsam mit seinen Projektpartnern im Rahmen des Projekts PEACE-Alps entwickelt hat. Die beschriebenen Lernangebote richten sich an zuständige Fachleute und EntscheidungsträgerInnen in Kommunen und umfassen Möglichkeiten für einen fruchtbaren Austausch, wie Studienreisen, Workshops, Trainings, Mentorenprogramme und SWOT-Analysen. Die Ansätze bieten nicht nur eine Plattform für gegenseitigen Wissensaustausch, sondern ermöglichen es zudem, die Methoden kontinuierlich zu überprüfen, anzupassen und zu verbessern.
www.alpine-space.eu

Mobiles Grünes Wohnzimmer – lebende Decken und Wände


Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel sind die Zauberworte zur Verbesserung der Lebensqualität in unseren Städten. TURAS, ein EU-Projekt an dem das Klima-Bündnis beteiligt ist, entwickelt neue Ideen und Lösungen für nachhaltige Städte mit einer hohen Widerstandsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels. Das Mobile Grüne Zimmer stellt eine dieser Lösungen dar. Sie können es während der Internationalen Klima-Bündnis-Konferenz vom 5. bis 7. Oktober in Krems bewundern. Die Idee dazu entstand in der Klima-Bündnis-Stadt Ludwigsburg, die eine grüne Oase für ihre BürgerInnen im Stadtkern gestalten wollte. Viel Platz war dafür nicht vorhanden – lediglich ein alter Parkplatz. Dort wurde das bei der Bevölkerung sehr beliebte Grüne Wohnzimmer gebaut, das Raum für Begegnung sowie ein Stück Natur in der Stadt bietet. Das Grüne Zimmer trägt außerdem zu einer Erhöhung der Artenvielfalt bei, verringert den Hitzeinsel-Effekt, fördert die Versickerung von Regenwasser, verringert die Lärmbelastung und verbessert die Luftqualität. 
www.turas-cities.eu

Umfrage vom Bundesumweltministerium zur Anpassung an den Klimawandel


KlimAdapt, eine webbasierte Plattform für Dienste zur Unterstützung der Anpassung an den Klimawandel, wird vom Bundesumweltministerium vorbereitet. KlimAdapt soll Bundesländer, Kommunen, Verbände, Betriebe und andere Organisationen darin unterstützen, eigenständig Maßnahmen zur Klimaanpassung in ihren Verantwortungsbereichen umzusetzen. Die Bedarfserhebung konzentriert sich in einem ersten Schritt auf vier Bereiche, die im Rahmen der Verwundbarkeitsanalyse für Deutschland als besonders relevant bewertet wurden: Wasser (Wasserhaushalt und Wasserwirtschaft), Infrastruktur (Verkehr und Energie), Menschliche Gesundheit sowie Raumplanung/Bevölkerungsschutz. Potenzielle Nutzerinnen und Nutzer können sich zu ihren Bedarfen für Klimaanpassungsdienste äußern. Die Umfrage dauert rund 15 Minuten und läuft bis zum 21. Oktober 2016.
Fragebogen

Internationale Passivhaustage


11. bis 13. November 2016 weltweit

In dieser Zeit werden weltweit Passivhäuser für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Passivhausgebäude sind nicht nur energieeffizient, sie sind auch bequem, gesund und kostengünstig - und stellen damit eine sinnvolle Investition für die Kommunen dar.
www.klimabuendnis.org/events

Neues aus Amazonien


Der Regenwald am Fluss Tapajós ist gerettet


Erfolg für die Mundurukú! Der geplante Mega-Staudamm in São Luiz darf nicht gebaut werden. Brasiliens Umweltbehörde IBAMA hat dem Projekt in Amazonien endgültig die Genehmigung verweigert. Der staatlich dominierte Energiekonzern Elektrobrás hatte rund sieben Jahre lang versucht, für das geplante Wasserkraftwerk die Genehmigung zu erhalten. Der gigantische Staudamm hätte mit einer Länge von 7,6 Kilometern die Nennleistung von 8.000 Megawatt erreichen sollen, berichtete das Magazin Klimaretter. Jahrelang hatte die Regierung die Rechte der Indigenen ignoriert, das Klima-Bündnis berichtete schon darüber. Warnungen von Umweltschützern, der Bau zerstöre riesige Flächen artenreichen Urwald und vernichte den Lebensraum zahlloser Tierarten, waren in den Wind geschlagen worden. „Jetzt werden wir weiter gegen die anderen Staudämme an unserem Fluss kämpfen“, bekräftigt der Indigenen-Führer Arnaldo Kabá Mundurukú, denn Brasiliens Regierung plant 42 weitere Staudämme am Tapajós.
www.klimaretter.info

Peru: Kein Nationalpark in Loreto!


In Peru in der Regenwaldregion Loreto widersetzen sich indigene Gemeinschaften der Umwandlung der Zona Reservada Yaguas in einen Nationalpark, womit ihnen den Zugang zu ihren angestammten Ländereien verwehrt würde. Das Land stellt nicht nur die Grundlage ihres Lebensunterhalts dar, sondern auch die Basis ihres traditionellen Wissens und ihrer Wissensvermittlung. Die indigenen Organisationen fordern die Schaffung einer Reserva Comunal, verwaltet durch die Gemeinschaften selbst. Das Klima-Bündnis unterstützen diese Forderung uneingeschränkt!
www.aidesep.org.pe

Nationaler Feiertag für indigene Völker in Surinam


In Surinam feierten an diesem 9. August der Staat und die indigene Bevölkerung den zehnten Nationalen Feiertag für die Indigenen Völker. Dieser besondere Tag drückt den Respekt gegenüber den indigenen Völkern Surinams aus, den sie nach vielen Jahren der Gewalt gegen sie selbst, ihre Unterdrückung und Verfolgung in ihrem eigenen Land durchgesetzt haben. Das Klima-Bündnis beglückwünscht seine indigenen KollegInnen zu diesem Erfolg!
anydayguide.com

Ashaninka in Brasilien: Mit Pfeil und E-Mail gegen den Feind



Teddy Sinacay und Joachim Lorenz

Im Spiegel in der Ausgabe 35 vom 27. August 2016 ist ein Artikel über das Volk der Ashaninka in Brasilien und ein Interview mit Benki Piyãko, Vizepräsident der Asháninka und Agroforstwirt, erschienen. Benki Piyãko hat 2013 den Friedenspreis der Stadt Weimar erhalten. Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis war bei der Auszeichnungsfeier anwesend und das Klima-Bündnis berichtete darüber. Nach einem Besuch von Benki Piyãko in der Europäische Geschäftsstelle wurde ein Projekt in Brasilien zum Angebot von Computer- und Internetkursen an Ashaninka und Schüler des Zentrums Yorenka Ãtame in der Stadt Marechal Thaumaturgo (Bundesstaat Acre) vom Klima-Bündnis unterstützt.
www.spiegel.de

Zuschüsse und Finanzierungsprogramme


Neue Initiative um Investitionen für nachhaltige Energien zu fördern


Das Sustainable Energy Investment Forums (SEI Foren) ist eine brandneue Initiative der Europäischen Kommission, koordiniert vom Klima-Bündnis, die im Juni startete. Ziel ist es, eine Investitionsdynamik für Energieeffizienz und erneuerbare Energien in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten zu initiieren. Diese Ziele sollen durch den Aufbau von Kapazitäten auf lokaler und regionaler Ebene, ständige nationale Stakeholder-Dialoge und EU-weiten Erfahrungsaustausch erzielt werden. Erste Station: die Energieeffizienz-Investitionskonferenz der baltischen Staaten Anfang November. Es ist eine neue Initiative, die eng mit den politischen Vorschlägen zur Energieeffizienz und Finanzierung auf europäischer Ebene verknüpft ist und im Oktober bekanntgegeben werden soll. Weitere Informationen erhalten Sie über Andy Deacon <a.deacon@climatealliance.org>.

Neue Förderprogramme zur Heizungsoptimierung


Das neue Programm zur Heizungsoptimierung fördern hocheffiziente Pumpen und den hydraulischen Abgleich sowie Brennstoffzellen-Heizungen. Mit der Optimierung von bestehenden Heizungsanlagen werden schnell und kostengünstig Effizienzgewinne und CO2-Einsparungen erzielt. Bis 2020 sollen jährlich bis zu 2 Millionen Pumpen ausgetauscht und 200.000 hydraulische Abgleiche durchgeführt werden und damit rund 1,8 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden. Mit der Förderung von Brennstoffzellen-Heizungen soll eine neue und zukunftsweisende Technologie breitenwirksam am Markt etablieren werden. Die Brennstoffzellen-Technologie ermöglicht die gleichzeitige hocheffiziente Strom- und Wärmeerzeugung.
www.bmwi.de

Tools und Materialien


Neues Instrument zur Bekämpfung von Investitionsbarrieren


Die neue Orientierungshilfe des EU-Projekts CITYnvest hilft Kommunen spezifische Hindernisse bei der Gestaltung und Umsetzung ihre Energieeffizienzprogramme zu überwinden. Allgemeine Hindernisse reichen von geringer Nachfrage von Bauherren bis zu begrenzten personellen Ressourcen in den Städten und Gemeinden oder einem Mangel an Energiedienstleistungsunternehmen am Markt. In Abhängigkeit von der Barriere vor der eine Kommune steht, empfiehlt das Instrument bestimmte Aktionen und hilft Referenzmodelle zu identifizieren, die mit ähnlichen Herausforderungen befasst waren.
citynvest.eu

Energie und Kosten sparen mit der Initiative EDI-Net


Intelligente Zähler (Smart Meter) werden zunehmend bei komplexen Energieverbrauchssystemen - wie in Kommunen - genutzt. Hier setzt die EDI-Net-Initiative an, um Energie und Kosten zu sparen. EDI-Net (Energy Data Innovation Network) analysiert die kurzzeitigen Verbrauchsdaten von Strom, Gas, Wasser und Fernwärme in öffentlichen Gebäuden, von Energiegewinnungsanlagen und von Gebäudeenergie-Managementsystemen. Doch EDI-Net macht noch mehr: Die Initiative hilft, den Entscheidungs- trägerInnen, der Finanzplanung und dem Gebäudemanagement, die über die Messdaten gewonnenen Informationen gezielt zu nutzen, um z.B. Finanzpläne für den Energie- und Wasserverbrauch aufzustellen. Außerdem wird die EDI-Net-Initiative ihr Wissen, ihre Erfahrungen und bewährte Praktiken über ein Online-Forum und viele Workshops weitergeben. Die Initiative vernetzt und begleitet Kommunen auch bei der Einführung von nachhaltigen Energie- und Klimaaktionsplänen. Weitere aktuelle Infos erhalten Sie über den EDI-Net-Newsletter:
www.edi-net.eu

EU-Projekt Green ProcA zeichnet nachhaltige Beschaffungsprojekte aus


Zwölf öffentliche Beschaffungsprojekte aus Europa sind in Brüssel mit dem europäischen Preis „Green Public Procurement (GPP) Award“ für ihre herausragenden nachhaltigen Leistungen beim Einkauf ausgezeichnet worden. Eine Auszeichnung in Gold haben die Gemeinde Salve in Italien, die Stadt Lębork in Polen und die Bundesbeschaffung in Wien erhalten. Die Preisträger und ihre Projekte werden in einer Broschüre vorgestellt:
gpp-proca.eu

Broschüre „Umweltfreundliche Beschaffung in der Praxis“


Die Berliner Energieagentur, die Kommunale Umwelt AktioN U.A.N. und die Kommunale Wirtschafts- und Leistungsgesellschaft haben die Broschüre „Umweltfreundliche Beschaffung in der Praxis“ herausgegeben. Darin werden Beispiele umweltfreundlicher öffentlicher Beschaffung vorgestellt, die von 2014 bis 2016 im Rahmen des gleichnamigen Projektes durchgeführt wurden. Mit ihren Maßnahmen vertreten sind die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, die Stadt Emden, das LVR-Klinikum Düsseldorf, die Freie Universität Berlin, der Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover, die Landesunfallkasse Niedersachsen und die Verwaltungsgemeinschaft VGplus.
www.berliner-e-agentur.de

Sozial gerecht einkaufen - leicht gemacht!


Der Praxis-Leitfaden „Die Berücksichtigung von ILO-Kernarbeitsnormen und Kriterien des Fairen Handels beim Einkauf von Dienst- und Schutzkleidung“ der Stadt Dortmund und der Christlichen Initiative Romero beschreibt die Erfahrungen des gemeinsamen Pilotprojekts und macht konkrete Vorschläge zum Nachmachen für Kommunen und Beschaffungseinrichtungen. Außerdem können die für Ausschreibungen entwickelte Musterleistungsverzeichnisse und Mustertexte für Kopien verwendet werden.
newsletter.ewik.de

Broschüre „Umweltgerechtigkeit in der Sozialen Stadt“


Umweltgerechtigkeit in der Stadtentwicklung ist ein relativ neues Thema, das die Zusammenhänge zwischen sozialer Lage, Umweltqualität und Gesundheit in den Blick nimmt, um räumlich konzentrierte, gesundheitsrelevante Umweltbelastungen zu vermeiden oder zu vermindern und einen gerechten Zugang zu Umweltressourcen zu schaffen. In der Broschüre des Bundesumweltministeriums werden gelungene Strategien und Maßnahmen aus der Praxis vorgestellt, mit denen das komplexe Handlungsfeld Umweltgerechtigkeit in den Quartieren vorangebracht werden kann.
www.bmub.bund.de

Studie: Wer mehr verdient, lebt meist umweltschädlicher


Wer mehr Geld hat, verbraucht meist mehr Energie und Ressourcen - und zwar unabhängig von der eigenen Einschätzung als umweltbewusst oder nicht. Das zeigt die neue repräsentative Erhebung von Pro-Kopf- Verbräuchen natürlicher Ressourcen des Umweltbundesamts (UBA). Der Energieverbrauch nimmt mit dem Alter zu, ist bei Männern größer als bei Frauen und sinkt tendenziell mit der Haushaltsgröße. Bemerkenswert ist, dass er in den sozialen Milieusegmenten mit verbreitet positiven Umwelteinstellungen überdurchschnittlich hoch ist.
www.umweltbundesamt.de

Kontaktinformationen

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Kontakt

Angela Hanisch

Telefon: +49-69-71 71 39-12
Telefax: +49-69-71 71 39-93

a.hanisch@klimabuendnis.org
www.klimabuendnis.org

Impressum

Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder / Alianza del Clima e.V.

Galvanistr. 28
D-60486 Frankfurt am Main
Deutschland

Vereinsregistereintragung:
Amtsgericht Frankfurt am Main, No. 10149

Vorsitzende: Tine Heyse aus Gent, Belgien, und
Holger Matthäus aus Rostock, Deutschland
Stellvertretender Vorsitzender: Jorge Furagaro aus Quito, Ecuador

Presserechtlich verantwortlich:
Geschäftsführung Thomas Brose